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Jonny und

Traute Aldag

Breslauer Str. 20

D-24161 Altenholz

0431 / 32 12 79 fotokarten@jonny- aldag.de

  Wanderungen

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Sonnentau.jpg (58650 Byte)

Piller Moor

Gletscherspalten.jpg (48792 Byte)

Gepatschgletscher

Rote Felsen

Kaunertal

Kronburg_1.jpg (57848 Byte)

Kronburg

Stuibenfall.jpg (38467 Byte)

Stuibenfall

Altfinstermuenz.jpg (62212 Byte)

Altfinstermünz

           

Tunneleingang.jpg (63055 Byte)

Tunnel Kaunertal

Rosengartenschlucht.jpg (72936 Byte)

Rosengarten-

schlucht

Mitterwaal.jpg (78569 Byte)

Waalwege

Uina-Schlucht.jpg (83271 Byte)

Uinaschlucht

Stammer_Joch.jpg (97158 Byte)

Stammerjocjh

Lechtal

           

Sonnenaufgang

Anton-Renk-Hütte

Urgtal

 

 

 

 

Wir gehen davon aus, dass Ihre ersten Wanderziele in der Nähe von Fiss sein werden.  Diese brauchen nicht besonders vorgestellt zu werden, weil sie sozusagen vor der Haustür liegen. Von den unendlich vielen in der näheren Umgebung wollen wir Ihnen einige vorstellen. Es sind meist keine genauen Wegbeschreibungen, sondern sie sollen nur Ihr Interesse wecken. Genauere Informationen erhalten Sie in örtlichen Wanderführern oder können Sie den Wanderkarten entnehmen - oder fragen Sie Ihren Gastgeber. Die beschriebenen Örtlichkeiten (Parkplatz etc.) können sich nach unserer letzten Wanderung geändert haben. 

 

Für die Errechnung der Wanderzeiten gibt es unterschiedliche Theorien. Die nachstehende Formel stammt  aus "Panorama" (Zeitschrift des Deutschen Alpenvereins) Ausgabe Juni 2006:

 

Aufstieg = 300 Höhenmeter in der Stunde, Abstieg = 500 Höhenmeter, horizontale Strecke = 4 km in der Stunde. Als erstes ermitteln wir die Zeiten für die Höhen- und Entfernungsmeter. Von der kürzeren Zeit wird 50  % zur längeren Zeit addiert. Das Ergebnis ist dann die errechnete Wanderzeit ohne Pausen.

 

Als Beispiel wollen wir ohne Hilfe der Seilbahnen von Fiss aus auf den Oberen Sattelkopf. Die Rechnung: Gipfel 2.596 m minus Ortshöhe 1.436 m = 1.160 Höhenmeter : 300 m = 3,9 Stunden. Die Entfernungs-Kilometer (nicht Luftlinie) betragen etwa 5 km : 4 km = 1,3 Stunden. Wir addieren jetzt die längere Zeit von 3,9 Stunden zur Hälfte der kürzeren Zeit = 0,65 Stunde (1,3 Stunden : 2) hinzu. Zusammen sind es also 4,5 Stunden für den Aufstieg. Diese Zeit gilt für Geübte und ohne Pausen und für Einzelpersonen oder kleine Gruppen.

 

Wir brauchen bei kleineren Wanderungen meist doppelt so lange wie eigentlich nötig, weil wir unterwegs fotografieren, in der Sonne sitzen, die Aussicht genießen oder auch mal einen Vormittags-, Mittags- oder Nachmittagsschlaf machen. Dazu haben wir immer eine Iso-Matte im Rucksack. Als wir einem einheimischen Freund davon erzählten, sah er uns erstaunt an und hielt uns wohl für spinnerte Touristen. Inzwischen haben wir mehrere Touren gemeinsam gemacht. Und er und auch andere Freunde führen jetzt auch so eine Matte im Rucksack mit. Unser Freund schläft als als Erster, schnarcht am lautesten und wacht als Letzter wieder auf. Hier sehen so ein "Schlaf-Foto" von meiner Frau.

 

Die in professionellen Wanderführern oder für hohe Gipfel angegebenen Zeiten sind für Geübte gerechnet. Einige Orte geben die Zeiten für Wanderungen in Ortsnähe viel zu reichlich an. Die für das Sonnenplateau auf Wegweisern und in den örtlichen Wanderführern eingetragenen Zeiten sind realistische Zeiten ohne Pausen für Wanderer mit normaler Kondition, die keine Rekordversuche machen, sondern auch Blicke für die Landschaft, Blumen und Tiere übrig haben.

 

Wenn wir Wanderungen planen und das Wetter in Fiss nicht genau berechenbar ist, weichen wir oft nach Süd-Tirol oder ins Engadin aus. Das ist zum Beispiel bei Wetterlagen der Fall, wo die Wolken der Atlantischen Tiefs von Nord-Westen gegen die Alpen drängen.  In den Bergen von Bayern regnet es dann. In Fiss scheint die Sonne. Es gibt höchstens mal einen Regenschauer - aber im Vinschgau oder im Engadin bleibt es meist sonnig und trocken. Wenn die Wettervorhersagen in Zeitung und Radio zu ungenau sind, rufen wir den alpinen Wetterdienst an. 

 

Die Beschilderung der Wege zu den Almen kann sich ändern. In letzter Zeit bemerkten wir, dass die Verbote für PKW gelockert wurden. Die direkte Fahrt zu einigen Almen wurde laut Beschilderung erlaubt. Das erspart uns dann einen längeren Fußmarsch. Wir haben dann mehr Zeit für die eigentliche Wanderung. Diese Regelung hat auch für die Almen den Vorteil, dass mehr Touristen die Wanderwege ab Alm nutzen und dort auch einkehren.

 

Ein Tipp für größere Touren mit frühem Start: Wir packen schon am Vorabend den Rucksack und legen alles, was mit muss, dazu. Wenn morgens z. B. noch etwas aus dem Kühlschrank zu nehmen ist, wird ein Zettel auf den Rucksack gelegt. Ich habe schon erlebt, dass Mitwanderer nicht bedachten, dass ihr Gedächtnis am ganz frühen Morgen noch nicht so richtig arbeitete. Aber Dank meines Zettels wurde nichts vergessen.

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